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Yuck Miranda
Création
Performance
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Doors
18:30
Start
19:00
End
20:20
YUCK MIRANDA Maputo
GAYisa

 

Im Rahmen des Belluard Bollwerk

 

GAYisa ist eine performative Installation über verborgene queere Geschichten migrantischer Arbeiter aus Mosambik in den südafrikanischen Minen des späten 19. bis ins 20. Jahrhundert hinein. Aus Archivrecherche in Südafrika und Mosambik sowie aus Beständen der Basler Mission in der Schweiz entsteht ein vielschichtiger audiovisueller Raum: Klanglandschaften, Bilder und Erzählungen verweben sich zu einer immersiven Erfahrung. 

 

Im Zentrum stehen homoaffektive Beziehungen und intime Strategien des Überlebens, die in den Abbaugebieten entstanden sind. Gemeinsam mit dem Musiker Mbalango, den Tänzern João Felisberto Armando und Hélio Arnaldo aus Maputo sowie dem in Basel ansässigen OKRA Collective bringt Yuck Miranda eine körperlich erfahrbare Auseinandersetzung mit diesen verdrängten Geschichten auf die Bühne. Indem die Arbeit sich gegen die Auslöschung dieser Geschichten wehrt, richtet sie zugleich den Blick auf kollektive Erinnerungen in Mosambik und auf europäische Vorstellungen von Geschichte und Identität auf dem afrikanischen Kontinent. Eine Einladung, Erinnerungskultur neu zu denken, während ein performativer Raum entsteht, der selbst zu einem neuen Archiv wird.

Vorverkauf
Standardpreis
20,00 CHF
Reduzierter Preis
15,00 CHF
Gönnerpreis
35,00 CHF

Abendkasse
YUCK MIRANDA

Yuck Miranda ist multidisziplinär*e Künstler*in an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. In der eigenen Praxis verbinden sich Dramaturgie, Choreografie und Bewegungsforschung zu immersiven Arbeiten, die sich mit Queerness, Migration und dekolonialen Geschichten auseinandersetzen. 

Zentral ist dabei die Arbeit mit Archiven: Durch Erzählung und Verkörperung werden verdrängte Narrative – insbesondere queere Erfahrungen aus Mosambik – sichtbar gemacht und neu angeeignet. Spoken Word, Installation und Klang verschränken sich zu vielschichtigen Bühnenräumen, die dominante Erzählungen hinterfragen und kulturelle Identitäten neu denken. Die politisch aufgeladenen, interdisziplinären Arbeiten bewegen sich zwischen Intimität und Widerstand und erforschen den Körper als Ort von Transformation und Handlungsmacht.