Tamikrest, eine emblematische Sahara-Band, gegründet an der algerisch-malischen Grenze, trägt einen Namen, der auf Tamascheq «Verbindung» oder «Knotenpunkt» bedeutet – ein direkter Verweis auf ihre plurale Identität, geprägt von Musiker*innen aus verschiedenen Regionen.
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Inspiriert vom Erbe Tinariwens weben sie einen pulsierenden psychedelischen Rock, in dem Trance auf Melodie trifft und die Stimme des Kel-Tamasheq-Volkes auf der Bühne eine seltene Kraft entfaltet.
Die britische Künstlerin mit Wahlheimat Strasbourg sorgte 2025 mit ihrem Album Another Kind Of Suicide für eine Explosion. Weit entfernt vom konventionellen Akustik-Folk bietet Zoé einen elektrischen, rohen Sound, der oft mit der Intensität von PJ Harvey oder der urbanen Poesie von Kae Tempest verglichen wird.
Zoé Heselton steht für Purheit, Poesie und eine E-Gitarre, die sie wie eine Stuntfrau beherrscht. Ihre Stimme? Kraftvoll in ihrer ganzen Verletzlichkeit, verkörpert und getragen von einer Überlebenskraft, die unter die Haut geht. Ihre Texte? Schwindelerregend, wie freie Fälle und Tänze, um wieder aufzustehen.
Auf der Bühne ein intensives Set: Gedichte, in denen Zärtlichkeit und Wut greifbar werden; Klänge, die Blues, Spoken Word und experimentelle Nuancen vereinen. Sie beschränkt sich nicht aufs Singen – sie haucht jedem Wort dringliche Leben ein. Das ideale Warm-up, düster und licht zugleich, perfekt um Seele und Körper vorzubereiten, bevor die hypnotischen Wüstenrhythmen von Tamikrest das Kommando übernehmen.