Poetische Kompositionen, eine einzigartige Stimme, die auf Hindi-Urdu, Englisch und Tamil singt, sowie Erzählungen, die das Gefühl des Nicht-Zuhörens thematisieren: In diesen Räumen zwischen Sprachen, Kulturen und Vorstellungswelten entfaltet sich das faszinierende Universum von Sheherazaad.
Die Künstlerin, deren Musik eine filmische Mischung aus dystopischem Folk-Noir und experimentellem Pop ist und von grosser Sensibilität geprägt ist, hat sich als eine der einzigartigsten neuen Stimmen der zeitgenössischen Musik etabliert. Nach ihrer EP „Qasr“ (2024) kündigte Sheherazaad die Veröffentlichung ihres ersten Albums „Khudgarzi“ (Egoismus) für den 20. November 2026 an. Zehn Stücke, zehn Welten, die sich wie ebenso viele Geschichten zu einem Ganzen fügen, getragen von einem Klangmaterial, das ebenso organisch wie unerwartet ist: Atemgeräusche, Echos, Stöhnen und Laute aus der Tierwelt vermischen sich mit ihrer Stimme und schaffen Landschaften, die direkt aus einem Traum zu stammen scheinen. Im Verlauf der Stücke tauchen mythologische Frauenfiguren, Erinnerungen sowie reale oder imaginäre Orte auf – all diese Figuren und Kulissen nähren eine intime Reflexion über Identität und Zugehörigkeit. Diese Stücke sind wie eine Familie der Diaspora über verschiedene Zeitzonen hinweg miteinander verbunden.
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