Der aus São Paulo stammende und in New York lebende Sessa, mit bürgerlichem Namen Sergio Sayeg, verbindet ganz selbstverständlich und mit verblüffender Leichtigkeit musikalische Referenzen und Einflüsse – von Rock über Jazz bis hin zu Samba und Soul.
Mit seinem neuen Album „Pequena Vertigem de Amor“ (Kleiner Schwindel der Liebe), das im November 2025 erschien, erweitert der Künstler das leuchtende und poetische Universum, das er seit seinen Anfängen im Jahr 2019 aufgebaut hat, und behält dabei seinen charakteristischen Sound bei: Akustikgitarre, afro-brasilianische Percussion und der Dialog zwischen seiner so unverwechselbaren Stimme und den Frauenchören. Auf diesem Album, das über ein Jahr lang in dem von ihm mitbegründeten Studio aufgenommen wurde, feiern die Texte das Vatersein und vermischen intime Chroniken mit Reflexionen über das Leben angesichts von Veränderungen.
Im Fri-Son nimmt der Künstler das Publikum mit auf eine intime Reise zu den brasilianischen Klängen der späten 70er Jahre, vermischt mit psychedelischem Soul – ein Eintauchen in sein strahlendes Universum. Ein Abend, der die Zeit stillstehen lässt, an dem jede Note eine Geschichte erzählt.
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Die Zürcher Singer-Songwriterin Claire My Flair, deren wildes, nasales Vibrato man nicht so schnell vergisst, kehrt mit ihrer neuesten EP „Through the Worst Years and the Opposite“ zurück. In fünf Titeln erkundet sie die Widersprüche der Liebe aus der Perspektive einer unverbesserlichen Romantikerin, die sich entgegen jeder Logik hartnäckig an einen letzten Hoffnungsschimmer klammert.
Als wahrer Liebesbrief sowohl an die Liebe als auch an den Kummer zeugt diese EP von Claire My Flairs Talent, Geschichten mit entwaffnender Aufrichtigkeit und einer scheinbar unerschöpflichen Inspiration zu erzählen. Der Vermerk auf dem Cover fasst den Geist der Platte perfekt zusammen: „Diese ist den unerschütterlichen Verliebten gewidmet. Es muss keinen Sinn ergeben. Tatsächlich ergibt es keinen. Es kann gar keinen ergeben. Es ist eine Geisteshaltung. Eine Lebenseinstellung. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht.“
Bei ihren Konzerten präsentiert die Zürcherin ihren zarten und warmherzigen Indie-Folk, der manchmal melancholisch, aber immer berührend ist – wie ein Bach, der einen mit seiner Sanftheit umhüllt.
Lassen Sie sich von diesem berührenden und beruhigenden Klangfluss mitreißen.