D’ici là… wir haben Spass, wir lernen, wir bauen Gemeinschaft auf und wir leisten Widerstand!
Am 24. und 25. Oktober lädt der Verein MILLE SEPT SANS euch ein, sein zehnjähriges Jubiläum mit einem feministischen Festival zu feiern – organisiert in drei Modulen und über zwei Tage.
Türöffnung 9.30 Uhr
10.00 – 19.00 : FORUM
Reflexionen und Austausch zu zentralen Themen, die dem Verein am Herzen liegen: öffentlicher Raum und geschlechtsspezifische sowie sexualisierte Gewalt (VSS).
FREIER ZUGANG von 12.00 bis 18.00 in der Bobine
Neu: Secondhand-Kleiderbörse in grossen Grössen (ab Grösse 44).
Stände: Librairie L’art d’aimer und Ablette Records.
Mit Unterstützung der Stadt Freiburg.
Abendkasse
Normaler Eintritt: 10 CHF pro Modul (Kermesse, Forum oder Party)
Festivalpass für 3 Module: 25 CHF
Solidarischer Eintritt: 17 CHF pro Modul (Kermesse, Forum oder Party)
Solidarischer Festivalpass: 50 CHF
10.00: Café Coveillance, Diskussions-Workshop mit dem GT Café Coveillance
[120’ / FR]
Coveillance, was ist das!? Coveillance bedeutet, gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem sich jede Person ihren Platz nehmen und vollständig teilhaben kann. In unseren Cafés Coveillance erforschen wir kollektiv, was «Coveillance» ist – wir tauschen uns aus, teilen Erfahrungen und hinterfragen unsere Praktiken. Für unsere Aktivität laden wir dich zu einem gemütlichen Frühstück mit 4 Gäst*innen ein, um über Zugänglichkeit in verschiedenen Räumen zu sprechen: für Kinder, für rassifizierte Personen, für Menschen mit Behinderungen und für trans Personen. Neugierig? Dann komm vorbei und teile diesen Moment mit uns! Plätze begrenzt – Anmeldung erforderlich (contact@milleseptsans.ch / Betreff: «café coveillance»).
14.00: MUSLIMISCHE FRAUEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM
[80’ / FR]
In der Schweiz richten sich bestimmte Gesetze und Vorschriften direkt gegen muslimische Frauen, besonders gegen diejenigen, die ein Kopftuch tragen. Das nennt man geschlechtsspezifische Islamophobie: Diskriminierungen, Vorurteile, Gewalt und Einschränkungen, die sie aus dem öffentlichen Raum verdrängen. Mit 10 scharfen Saucen stellen sich Saoussen Hammami, Aktivistin und Mitglied der Foulards Violets, und Natasha Stegmann, Aktivistin und Mitgründerin von MILLE SEPT SANS, einem Hot-Ones-Battle – voller Solidarität und Intensität. Und du? Team Harissa oder Team Sambal?
15.45: RASSISTISCHES PROFILING IN DER SCHWEIZ: Erzählungen – Widerstand und Forderungen
[90’ / FR-EN, Simultanübersetzung]
Racial Profiling bezeichnet Praktiken der Kontrolle, Anhaltung, Überwachung oder des Verdachts, die auf der Grundlage tatsächlicher oder vermeintlicher „rassischer“ oder ethnischer Merkmale erfolgen: Hautfarbe, Gesichtszüge, Name, Akzent, Kleidung usw.
Es handelt sich dabei nicht um eine Abweichung vom System, sondern um ein strukturelles Instrument sozialer Kontrolle – ein Instrument, das tötet.
Eine Podiumsdiskussion zum Lernen, Zusammenkommen und Widerstehen.
Mit Mohamed Wa Baile, Aktivist gegen Racial Profiling;
Tiemoko Bamba, Co-Produzent des Films «No Apologies» (2019);
und Elio Panese, Forscher bei Border Forensics
Moderation: Marie-Christine Ukelo M’bolo-Merga, ausserordentliche Professorin an der HETS-FR, Verantwortliche eines CAS in Antirassismus und für internationale Beziehungen an der HETS-FR – Aktivistin bei Droit de Rester Fribourg
17.30: REHABILITATION VON TÄTER*INNEN VON VSS [90’ / FR]
Für immer gecancelt? Können wir uns eine Zukunft vorstellen, in der Gerechtigkeit und Wiedergutmachung über die reine Bestrafung hinausgehen, und in der das Tabu einem mutigen, notwendigen Dialog weicht? Wir laden euch zu einer einzigartigen Erfahrung ein: einer bewegten Debatte. Das Prinzip? Sich im Raum bewegen – je nach Zustimmung oder Ablehnung zu einer Aussage. Eine lebendige, interaktive Art, gemeinsam nachzudenken. Jede Person ist frei, teilzunehmen, sich zu positionieren, zuzuhören oder zu sprechen. Die Diskussion wird von einem Team von Moderator*innen begleitet, um dieses sensible und manchmal polarisierende Thema mit Sorgfalt zu führen. Also, was ist deine Take?