Mit der Veröffentlichung ihres fünften Studioalbums „Elsewhere“ im vergangenen September kehrt das deutsch-schweizerische Duo Grandbrothers mit einem neuen Sound, einem erweiterten Live-Set und einer Bühnenbildgestaltung zwischen Texturen und Bewegung auf die Bühne zurück. Seit 10 Jahren erkunden Erol Sarp und Lukas Vogel die Klangwelten des Klaviers, um dessen Grenzen zu erweitern und elektronische mit neoklassischer Musik brillant zu verbinden, wodurch sie kraftvolle und atmosphärische instrumentale Ausflüge bieten. Vielleicht haben Sie sie bereits im Film „Hors Normes“ (Abschlussfilm der Filmfestspiele von Cannes 2019) mit ihrem erhabenen Titel „Bloodflow“ gehört oder bei ihrem unvergesslichen Konzert erlebt, das speziell für den Kölner Dom konzipiert wurde (2022).
Ihr neues Album „Elsewhere“ markiert den Einzug von analogen Synthesizern und Drumcomputern sowie eine ausgeprägtere Bewegungsdynamik auf der Bühne. Während das Duo ein neues Kapitel aufschlägt, bleibt es seiner Identität treu, die es hier mit noch größerer Meisterschaft verfeinert.
Ihre Live-Auftritte entfalten sich wie ein einziges Stück. Alles beginnt mit einem Eintauchen in ihr kontemplatives und poetisches Universum: zarte Melodien, in ständiger Bewegung, durchzogen von einer diskreten Spannung. Dann gewinnt die Musik an Weite und Intensität, wird ätherischer, kraftvoller, wirbelnder, bis sie ein leuchtendes und befreiendes Finale erreicht. Eine Reise zwischen Licht und Schatten, Zerbrechlichkeit und Schwung, die Turbulenzen in Bewegung verwandelt.
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