Zwei einzigartige Künstler, zwei zutiefst einfühlsame Welten, vereint für einen Abend. Momoko Gill und Daudi Matsiko finden in ihren Jazz- und Folk-Klängen zueinander und schenken uns einen Moment der Schwebe, geprägt von Tiefe und Authentizität.
Zwischen selbstbewusster Verletzlichkeit, klanglicher Experimentierfreude und emotionaler Kraft verspricht dieses gemeinsame Programm einen Abend, an dem persönliche Geschichten universelle Bedeutung erlangen und jede einzelne Note zum Zuhören und zum Austausch einlädt.
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Das Debütalbum des britisch-ugandischen Singer-Songwriters Daudi Matsiko, „The King Of Misery“, thematisierte auf bezaubernde Weise Depressionen, bipolare Störungen und die Suche nach Hoffnung, die aus dieser inneren Reise entstehen kann. Seine zugleich zerbrechliche und kraftvolle Stimme, seine tief bewegenden Texte und seine zeitgenössischen Folk-Melodien haben ihm sowohl die Begeisterung des Publikums als auch das Lob der Kritiker eingebracht.
Nach einer vielbeachteten Tournee an der Seite von GoGo Penguin gönnt sich der Künstler anlässlich der Veröffentlichung seiner neuen EP „Dead Bird Dream“ im vergangenen November eine seltene Auszeit als Solokünstler. Ihr Folk, zart und emotional intensiv, berührt durch seine Spiritualität ebenso wie durch seine absolute Aufrichtigkeit.
Live bietet Daudi Matsiko eine ebenso belebende wie unvergessliche Performance. Ihr zuzuhören bedeutet, sich auf ein schwebendes Geständnis einzulassen, getragen von einer Gitarre, deren Saiten mit unendlicher Sanftheit gestrichen werden, für einen intimen, einfühlsamen und kostbaren Abend.
Als autodidaktische Schlagzeugerin, Produzentin, Komponistin und Sängerin hat Momoko Gill im Laufe ihrer prägenden Kooperationen mit Alabaster DePlume, Coby Sey, Tirzah und Nadeem Din-Gabisi, ihrem Partner im Projekt „An Alien Called Harmony“, einen einzigartigen künstlerischen Stil entwickelt.
Nach dem exzellenten und von der Kritik gefeierten Album „Clay“, das aus ihrer Zusammenarbeit mit Matthew Herbert hervorging, legt Momoko nun ein bemerkenswertes Solo-Debütalbum vor, das schlicht „Momoko“ betitelt ist. Die in Japan und den USA aufgewachsene Künstlerin rückt mit diesem Album, das an der Schnittstelle von Jazz, experimenteller Musik und Elektronik angesiedelt ist, ins Rampenlicht. Sie schafft ein radikales Klanguniversum, das einladend und frei von jeglichen Zwängen ist und vor allem von Emotionen und Entdeckungslust geleitet wird. Ihre einzigartige Stimme haucht den ausdrucksstarken Kompositionen Leben ein, in denen sich intime Erzählungen und organische Klangtexturen vermischen.