New Model Army

John Dear

Mittwoch, 23. Oktober 2019
Post-Punk, Punk-Rock

New Model Army UK

John Dear CH

Price: 
38.-
Price presales: 
35.-
Doors: 
19:00

 

Showtimes:

John Dear: 20:00
New Model Army: 21:15

 

For fans of: The Cure, The The, Joy Division, Nick Cave and The Bad Seeds

New Model Army

Die Englische Post-Punk / Alternative Rock Truppe New Model Army (NMA) spielte am 23. Oktober 1980 ihren ersten Gig - und haben damit ganze 3 Jahre mehr auf dem Buckel als Fri-Son. Die nächsten 3 Jahre spielten sie buchstäblich jede « Hundsverlochete »; ignoriert von den Labels, welche ihrer wilden Mischung aus Punk Rock, Northern Soul und allen möglichen weiteren Stilrichtungen und einer hübschen Portion wütende Jugend nicht besonders viel abgewinnen konnten, erspielten sie sich in diesen ersten Jahren aber eine treue Fanbasis. 1984 erschien ihre Anti-Hymne « Vengeance » und die Band wurde von « The Tube », der wichtigsten live Musik Fernseh-Show, eingeladen den « unknown » Slot in der Sendung zu spielen. Und es begab sich, dass sich 30 bis 40 ihrer Fans ins Publikum geschlichen hatten und während des Auftritts ein bisschen die Stimmung aufmischten. Die Legende geht, Land und Musikszene hätten sich durch den Auftritt elektrisiert gefunden und « Vengeance » landete auf Platz 1 der UK Charts. Die Labels sprangen auf den Zug auf.

In England regierte Thatcher und der Herbst 1984 war ein politisch heisser in England; seit März des Jahres teilte der Streik der Bergarbeitergewerkschaft die Nation und der Herbst brachte den Showdown. Mit «1984 » (erschienen auf der EP « The Price »), welches den Streik behandelte, äusserten sich die linken New Model Army dezidiert zu diesem Thema - NMA Konzerte wurden zum politischen Statement - und das Record Label EMI nahm sie unter Vertrag. The rest is history. 

Seitdem haben New Model Army schon dreimal im Fri-Son gespielt : 1985, 1991, und 2015. Jetzt kommt die Band zurück, und zwar mit einem neuen Album, "From Here", das am 23. August 2019 erscheint. Das Album wurde auf einem kleinen norwegischen Insel aufgenommen – die spektakuläre Isolation dieses Ortes spiegelt sich in den Songs wieder, welche sich intensiv mit der heutigen Welt auseinandersetzen.

 

John Dear

John Dear ist zurück, Rock ist schon längst nicht mehr angesagt und die Welt dreht sich weiter (wenigstens ein bisschen). Oder noch genauer gesagt: Im Jahr 2019 ist Donald Trump noch immer Präsident der USA und John Dear ist ein Guru. So ist das. Nichts geht mehr, alles ist schlimm. Alles ist gut, nichts ist wichtig. Alles ist möglich. Manchmal sogar das Bestmögliche. Wahrheit ist nur noch eine alte Erinnerung und Klarheit ist eine Wahl. In diesem immensen Irgendwas ist es besser, irgendwer zu sein. Und daran zu glauben. In voller Lautstärke. Um diese Nachricht zu verbreiten, haben Alma June und John W. Dear (Catia Bellini, Guillaume Wuhrmann) beschlossen, dieses Mal die rauchigen Überzeugungen eines spirituellen Führers mit verrückten Fantasien anzureichern. Ein Guru in dreckiger Unterwäsche. Ein mystischer Dandy. Ein dekadenter Trottel. Ein Lieferant des morgens von gestern. Ein zotteliger Erlöser. Ein Punk in Toga. Ein Dealer verfälschter Träume. Ein Drugstore Cowboy.

Wie Al Pacino in seiner legendären Rede im Film Stent of a Woman, ausgeliehen von John Dear für sein Lied Superstition, sagte: « Das alles ist reiner Schwachsinn. Es gibt nichts Schlimmeres als das Schauspiel der Verstümmelung des Geistes. »

 

 

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